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Linus und ich
Alles begann Ende 2006. Da kam für einige Zeit ein sechs Monate alter, gelber Labrador Rüde zu mir in Pflege.
Als ich ihn nach einigen Wochen wieder hergeben musste, war es um mich geschehen. Ein Leben ohne Hund erschien mir nun trist und traurig. Heinz Rühmann hat Recht, wenn er bemerkt: „Man kann auch ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht.“ So begann ich mit der Suche nach einem Züchter. Die Suche führte mich bald zu Ariane Stotz nach Dausenau, zum Zwinger of Hanging Rock (www.hangingrock.de). Ariane und Markus Stotz züchten mit großer Hingabe und Leidenschaft Labardors, hauptsächlich der englischen Linien Poolstead und Sandyland. Natürlich hatte ich gehört, dass derjenige, der einen Hund aus einem bekannten Zwinger erwerben will, beste Referenzen und ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorweisen muss. Auch der persönliche Eindruck ist von großer Wichtigkeit. Als ich also Ariane zum ersten Mal besuchte, war mein Auto frisch gewaschen, und ich trug einen meiner besten Anzüge. Die erste Prüfung freilich bestand darin, das Haus von Ariane in den hängenden Bergen über Dausenau an der schönen Lahn zu finden. Auch ist die Anfahrt eine Herausforderung, wenn man nicht gerade mit einem Geländewagen mit Allradantrieb unterwegs ist.
Die Hunde, die ich bei Ariane kennenlernte, haben mein Herz sogleich und im Sturm erobert,Angus, der Seniorchef of Hanging Rock, und die wundervolle Giulia, Linus Mutter, ganz besonders. Ariane und ich kamen, wie sich sehr schnell zeigte, gut miteinander aus. Wir waren daher auch rasch einig: Sollte aus der geplanten Verpaarung von Giulia und Caspar ein gelber Rüde hervorgehen, so wird das meiner. Es folgte die Belegung, Trächtigkeit, und dann der V-Wurf. Zwei gelbe Rüden waren dabei. Immer wieder war ich in dieser Zeit zu Besuch in Dausenau, das von meinem Zuhause immerhin gute 350 Kilometer entfernt liegt. Ariane hat schließlich für mich entschieden, welcher der beiden Rüden meiner wird. Was immer sie dabei genau im Sinn hatte: Kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht dankbar dafür bin, dass ich genau diesen wunderbaren Hund an meiner Seite habe. Linus lebt ständig mit mir. Morgens kommt er mit mir in meine Kanzlei. In meinen Arbeitszimmern habe ich viel Platz, da hätte er sogar Auslauf, wenn er den wollte. Jedenfalls sind wir den ganzen Tag zusammen, und Linus liegt in der Regel genau unter dem Schreibtisch, an dem ich gerade arbeite. In der Kanzlei ist er sehr beliebt, regelmäßig wird er von einer Sekretärin für einen Spaziergang entführt. Außerdem erhalte ich jetzt auch sehr viel häufiger Besuch von Mitarbeitern, die irgendwas fragen oder vorbeibringen wollen. Jedenfalls komme ich kaum noch dazu, mir meinen Kaffee selbst zu holen…
Eines nur bedaure ich: Ich würde gern das jagdliche Training mit Linus intensivieren. Leider fehlt mir dafür die Zeit. Andererseits freue ich mich, dass Linus fast immer Gesellschaft hat. Das ist für ihn ein Glück, und auch für alle, die ihn um sich haben.

Über mich
Ich bin Christian Otto, und wenn ich mich selbst ein wenig beschreiben soll, so steht an erster Stelle, dass ich mit Leib und Seele Rechtsanwalt bin. Als Anwalt bin ich in Freiburg im Breisgau tätig, dort als Sozius und Seniorpartner der hier in der Gegend recht bekannten Sozietät Dr. Fricke & Partner (www.dr-fricke-partner.de). Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist das Erbrecht. Ich war einer der ersten Fachanwälte für Erbrecht, die es in Deutschland gab. Die Fokusliste hat mich wiederholt als einen der besten Erbrechtsanwälte Deutschlands geführt. Ich wohne am Fuße des Freiburger Schlossbergs (der bei der Namensgebung der Homepage Pate stand) am Rande des Waldes. Ich mag Kunst, Literatur, klassische Musik, und ich liebe die Natur. Neben meinem Beruf und Linus habe ich noch eine weitere Leidenschaft: Ich fahre gern Rennrad. Die wunderschöne Gegend des Südschwarzwaldes hält dafür viele schöne Strecken parat.
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